L’Atelier des Établisseurs — Audemars Piguet
- Film
- Fotografie
Luxus
2026
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Lionel Moerch als Regisseur
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Guillaume Mégroz als Regisseur
Eine vollständig auf 35 mm gedrehte Filmreihe über Handwerkskunst. Manche Handgriffe lassen sich kein zweites Mal ausführen. Deshalb fiel die Wahl auf ein Medium, das dieselbe Konsequenz verlangt.
Eine Marke, die sich zurücknahm.
Audemars Piguet brauchte keinen weiteren Film über die eigene Manufaktur. Gefilmt werden sollte alles andere. Vor allem all die anderen. L’Atelier des Établisseurs geht auf eine Idee zurück, die älter ist als die moderne Uhrenindustrie: Aussergewöhnliche Objekte entstehen in einem Netzwerk unabhängiger Spezialist:innen. Audemars Piguet bringt die Vision, die Standards und die Beziehungen ein. Die Kunsthandwerker:innen bringen ihre Handgriffe ein. Unsere Aufgabe: einzufangen, was Audemars Piguet unverkennbar zu Audemars Piguet macht. An Orten, die anderen gehören. Durch Hände, die ihre eigenen Geschichten tragen.

Eine Obsession. Viele Stimmen.
Also gingen wir zu ihnen. Jede:r Kunsthandwerker:in wurde in der eigenen Werkstatt und nach den eigenen Regeln gefilmt. Die Werkstatt ist Teil des Porträts: das Licht, das Material, die Werkzeuge und diese besondere Stille eines Raums, der um eine einzige Obsession herum entstanden ist. Jeder Film bildet ein eigenständiges Kapitel mit einem eigenen Rhythmus, einer eigenen Stimme und einer eigenen Bildsprache. Wie ein Erzählband: eigenständige Geschichten, verbunden durch ein gemeinsames Thema, das Handwerk. Was es verlangt und schützt. Wo es kompromisslos bleibt. Audemars Piguet eröffnet und signiert jeden Film. Alles dazwischen gehört den Kunsthandwerker:innen.

Hinter der Kamera gelten dieselben Regeln.
35 mm war mehr als eine ästhetische Entscheidung. Es war eine Entscheidung für Disziplin. Begrenztes Filmmaterial, eine nur bedingt verlässliche Bildkontrolle und weniger Spielraum im Schnitt verändern die Arbeit am Set. Das Team wird langsamer und konzentrierter, jede Entscheidung verbindlicher. Die Kunsthandwerker:innen kennen dieses Gefühl. Eine Gravur entsteht in einem Zug. Email verlangt Entschiedenheit. So folgt auch die Kamera denselben Regeln wie ihre Hände. Die Werke selbst sind maximalistisch, technisch extrem und visuell dicht. Die Filme begegnen ihnen mit Ruhe. Das Korn des 35-mm-Films macht jede Kontur weicher. Aus der Spannung zwischen der Extravaganz des Objekts und der Intimität des Porträts entsteht das Bild, das bleibt: Nähe und beobachtetes Handwerk.

Dasselbe Projekt. Eine andere Grammatik.
Nach Abschluss der Filme über die Kunsthandwerker:innen wechselte die Perspektive. Ilaria Resta, CEO, Sebastian Vivas, Heritage & Museum Director, und Nikolaas Dockx, Curator of Craftsmanship, kamen für ein zehnminütiges Format in einem Raum zusammen. Ohne Skript. Vor ihnen lagen Objekte, Dokumente und Materialien. Dazu eine einzige Vorgabe: sich vom Gespräch über dieses einzigartige Projekt leiten zu lassen.

Zuerst spricht das Material.
Ein Untersuchungstisch wird zum Schauplatz. Er soll Erinnerungen und Gespräche auslösen und Raum für echte Reaktionen schaffen. So wird sichtbar, was hinter den Filmen liegt: die Gedanken hinter den Gesten und die Geschichte hinter den Entscheidungen. Schliesslich erhalten jene das Wort, die diese Geschichte jeden Tag weitertragen.

Credits
Kunde: Audemars Piguet
Agentur & Produktionsfirma: 23bis SA
Produzent: 23bis – Gabriel Saurer
Produktionsassistenz: 23bis – Lisa Keravec
Regie: Guillaume Mégroz, Lionel Moerch
1. Regieassistenz: 23bis – Mathilde Neau, Yannick Maron
Künstlerische Leitung & Kreativdirektion: 23bis – Guillaume Mégroz
Kamera: Fabio Tozzo
Oberbeleuchter: Oliver Muff
Beleuchter: Romain Schar
1. Kameraassistenz: Micky Scharer, Tom Brown
2. Kameraassistenz: Cédric Heckly, Arnaud Portalier
Ton: Camille Bonard, Raphael Herzig, Julien Matthey
Fotografie: Charlotte Favre, Charlotte Robin
Fotoassistenz: Santiago Martinez, Alexandre Willaume
Szenenbild: Juliana Stadelmann
Styling: Marion Guyot
Leitender Schnitt: 23bis – Lionel Moerch, 23bis – Nathan Janvier
Farbkorrektur: Epilogue – Fabio Gasser
Titeldesign: 23bis – Mattia Marchese
Musikkomposition: Ioana Selaru
Audio-Postproduktion: String and Tins
Sounddesign & Mischung: Adam Hare
Audioproduktion: Katie Buxton
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