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Association Anorexie Boulimie – Kampagne Essstörungen

  • Kampagne
  • Film
  • Grafikdesign

Nutzwert

2025

  • Nathan Saurer als Regisseur

Nur wenige Kampagnen haben so viel Feingefühl von uns verlangt. Mit der Association Boulimie Anorexie bewegten wir uns auf einem schmalen Grat: Wie schafft man ein starkes Bild, ohne das dahinterstehende Leid in den Hintergrund zu drängen?

Das Ziel war klar

Vorurteile gegenüber Essstörungen abbauen und gleichzeitig zeigen, dass es einen Weg zur Besserung gibt. Vor dem Dreh haben wir uns intensiv mit den Bedürfnissen und Ängsten der Beteiligten auseinandergesetzt. So konnten wir am Set ein sicheres und vertrauensvolles Umfeld schaffen – die wichtigste Voraussetzung für ehrliche Worte. Nach und nach drängte sich die visuelle Umsetzung auf: ein Bild, das sich verformt, genau wie ein Körper. Eine Verzerrung, die Anonymität bietet, wo sie nötig ist, und die den Blick freigibt, wenn es wichtig wird, laut zu sprechen.

Eine gezielte Kampagne

Um betroffene Personen wirklich zu erreichen, mussten wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Die Kampagne spielte sich deshalb auf drei Ebenen ab. Erstens haben wir die Botschaft durch Influencer-Marketing «vermenschlicht», damit sie sich organisch in vertrauten Communitys verbreiten konnte. Parallel dazu sorgte eine digitale Kampagne für Sichtbarkeit in der breiten Öffentlichkeit. Um schliesslich den Schritt zur Hilfe zu erleichtern, entwickelten wir einen Flyer für wichtige Anlaufstellen (Familienplanung, Gesundheitsnetzwerke, Partner). So konnten wir alle Zielgruppen abdecken – vom Bewusstsein im Netz bis zur konkreten Handlung vor Ort.

  • +400k Ansichten
  • +150k Eindrücke
  • +33% Folgt

Technik im Dienst der Botschaft

Ein farbiges und helles, aber immer intimes Umfeld. Die Absicht war es, die Balance zwischen Anonymität und der Identität der Beteiligten zu finden. Wir arbeiteten mit Plastikfolien, um das Bild auf analoge Weise zu verfremden, und forderten so bewusst unsere Wahrnehmung der Realität heraus. Dieser visuelle Ansatz war als Echo auf die Mechanismen von Essstörungen gedacht – bis hin zur Arbeit am Set.

Eine Kampagne, die nichts aufzwingt, sondern einen Dialog eröffnet – genau dort, wo er oft am schwierigsten ist.

Credits

Kunde: @associationboulimieanorexie

Produktion: @23bis_

Produzentin: @grgaelle

Strategie: @manuait_

Regie: @neifou

Kamera: @julian_z

1. Kameraassistenz: @cedricheckly

Licht: @yonelmoerch

Runner: @arsenegaillard

Schnitt: @seb.gerner

Color Grading: @julian_z

Design: @fannydefrancois @shelfandfile

Ausstattung: Juliana Stadelmann

Animation: @elica.motion

Distribution: @manuait_

Studio: @altamontproduction


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Services

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